Sambia & Malawi – Meine erste Gruppenreise und Erinnerungen, die bleiben
Updated: Oct 26
Es gibt Reisen, auf die freut man sich schon Monate im Voraus. Man plant, organisiert, stellt sich vor, wie alles werden könnte, und irgendwann ist er dann tatsächlich da: der Tag, an dem es endlich losgeht.
Genau so ging es mir mit meiner allerersten Gruppenreise mit Maisha Travel nach Sambia und Malawi.
Ich hatte mich unglaublich darauf gefreut, meine Liebe zu Afrika mit einer Gruppe zu teilen, gemeinsam auf Safari zu gehen und all diese besonderen Orte zu erleben. Was ich damals noch nicht wusste: Dass mir diese Menschen am Ende so sehr ans Herz wachsen würden und wir gemeinsam eine Zeit erleben sollten, die ich bestimmt nie vergessen werde.
Safari South Luangwa Boat safari Malawi Sundowner
Wo alles einmal angefangen hat
Was diese Reise für mich besonders machte, war auch eine kleine persönliche Geschichte.
Meine Liebe zu Afrika begann vor einigen Jahren in Namibia. Es war meine allererste Reise auf diesen Kontinent, und ich glaube, es hätte keinen schöneren Anfang geben können.
Dort hat mich das Afrikafieber so richtig gepackt.
Und genau auf dieser ersten Reise lernte ich eine liebe Kollegin aus der Schweiz kennen. Dass sie Jahre später mit ihrem Freundeskreis bei meiner allerersten selbst organisierten Gruppenreise mit Maisha Travel dabei sein würde, hätte ich damals niemals gedacht.
Umso mehr hat es mir bedeutet, dass sie mich bei diesem neuen Abenteuer begleiten wollte.
Manchmal ist es schon schön, wie sich gewisse Dinge im Leben zusammenfügen.
Die ersten Tage in Sambia
Nach all der Vorfreude trafen wir uns endlich am Flughafen und machten uns gemeinsam auf den Weg nach Lusaka.
Unsere erste Unterkunft war die Wild Dogs Lodge. Kaum angekommen, wurden schon die ersten Vögel entdeckt und die Kameras hervorgeholt. Ich glaube, spätestens da wusste ich, dass uns einige ziemlich fotoreiche Tage bevorstehen würden.
Zum Einstieg hatte ich ein kleines Safari-Quiz vorbereitet, inklusive einer kleinen Überraschung. Am Abend sassen wir gemütlich am Lagerfeuer, genossen unseren Amarula und lernten Nairobi kennen, die unglaublich süsse Lodge-Katze.
Wild Dogs Lodge, Lusaka Quit TIme Twin Room, Wild Dogs Lodge Nairobi the Cat Bonfire
Schon dieser erste gemeinsame Abend war wunderschön. Die Stimmung war locker, alle waren voller Vorfreude, und ich merkte schnell, wie gut wir als Gruppe zusammenpassten.
Dann ging es weiter nach South Luangwa, wo unsere Safaris begannen.
Und natürlich wurde zuerst einmal alles fotografiert.
Besonders die Impalas hatten es uns angetan. Jeder einzelne wurde ausgiebig abgelichtet, als wäre es die seltenste Tierart im Busch. Ein paar Tage später sah das dann schon etwas anders aus. ;-)
Aber genau diese Begeisterung liebe ich. Dieses Staunen, wenn plötzlich überall Tiere auftauchen, und die Spannung, was sich wohl hinter der nächsten Kurve versteckt.
Und wir durften wirklich unglaubliche Begegnungen erleben.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir zwei Löwenbrüder, die ihr Rudel gegen drei rivalisierende Männchen verteidigten. Die anderen Löwen hatten bereits zahlreiche Jungtiere getötet, und die Geschichte dieser beiden Brüder war alles andere als einfach.
Einer von ihnen hatte sogar einen Stachel eines Stachelschweins im Bauch.
Wir konnten die beiden auf mehreren Safaris beobachten und ein Stück weit mitverfolgen, was sich in ihrem Revier abspielte. Es war faszinierend, aber auch bewegend zu sehen, wie hart das Leben in der Wildnis sein kann.
Auch unsere Begegnungen mit den Leoparden waren etwas ganz Besonderes. In der Dämmerung konnten wir einen Leoparden beobachten, der seine Beute oben in einem Baum hatte. Faszinierend, wie geschickt und beinahe mühelos er den Baum hinauf- und wieder hinunterkletterte, teilweise sogar kopfüber.
Und wir hatten noch mehr Glück: An einem anderen Tag begegneten wir erneut Leoparden, diesmal in der Nacht. Diese wunderschönen, majestätischen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, ist für mich jedes Mal aufs Neue ein unglaubliches Erlebnis.
Und dann waren da natürlich noch unsere Elefanten.
Manchmal brauchte es dafür nicht einmal eine Safari. Da sass man gemütlich am Pool und konnte plötzlich Elefanten direkt in der Nähe beobachten.
Ganz ehrlich, was will man mehr?
Die Momente zwischen den Safaris
So sehr ich die Tierbeobachtungen liebe, mindestens genauso schön waren für mich die Stunden, die wir gemeinsam in unseren Camps verbrachten.
Am Morgen holten wir uns unseren Kaffee, setzten uns zusammen und starteten gemütlich in den Tag. Obwohl es auf Safari oft früh losgeht, waren bei uns erstaunlicherweise immer alle voller Energie.
Über Mittag wurden Fotos angeschaut und die Erlebnisse der letzten Pirschfahrt nochmals besprochen. Jeder hatte wieder etwas anderes entdeckt, einen besonderen Moment eingefangen oder eine Geschichte zu erzählen.
Und zwischendurch genossen wir einfach die Umgebung.
Im Pool planschen, den Elefanten zuschauen, die Geräusche des Buschs hören oder zusammensitzen und über alles Mögliche reden.
Irgendwann gehörte natürlich auch Marco Polo im Pool fest zu unserem Programm. Nicht offiziell geplant, aber definitiv eines der Highlights. ;-)
Dann war da noch der Frosch im Zelt, der auf den ersten Blick tatsächlich wie eine Dekoration aussah. Bis klar wurde, dass er ziemlich lebendig war.
Und unser berühmter Flamingo im Baum darf natürlich auch nicht fehlen. ;-)
Eigentlich hatten wir hoch oben ein grosses Nest entdeckt, vermutlich von einem Adler. Simi meinte dann ganz trocken: «Ah, ein Flamingo!» Unser Guide musste darüber so herzhaft lachen, dass wir gleich alle mitlachen mussten.
Ein Flamingo im Baum in South Luangwa – auch nicht schlecht! ;-)
Und dann waren da natürlich auch unsere wunderschönen Sundowner mitten im Busch. Gemeinsam mit einem Drink in der Hand den Sonnenuntergang geniessen, während in der Nähe Hyänen unterwegs waren, in der Ferne Löwen zu sehen waren und sich auch die Hippos bemerkbar machten.
Genau solche Momente liebe ich an Afrika. Man steht mitten in dieser unglaublichen Natur, geniesst die besondere Stimmung und weiss nie so genau, welches Tier als Nächstes hinter dem nächsten Busch auftaucht.
Was ich besonders schön finde: Wenn ich heute die Videos dieser Reise anschaue, sind es oft die Kommentare und Gespräche im Hintergrund, die mich sofort wieder zurück in diese Momente versetzen.
Es waren einfach diese kleinen, ungeplanten Situationen, die unsere gemeinsame Zeit so besonders gemacht haben.
Und irgendwie war es genau das, was ich an unserer Gruppe so mochte.
Jeder brachte seinen eigenen Humor, seine Geschichten und seine Persönlichkeit mit. Es war so ein unkompliziertes und herzliches Miteinander, dass sich die gemeinsame Zeit ganz selbstverständlich anfühlte.
Ich habe es unglaublich genossen, mit euch unterwegs zu sein.
Malawi – wunderschöne Tage am See
Nach unseren Safaritagen in Sambia führte uns unsere Reise weiter nach Malawi.
Und damit änderte sich die Atmosphäre nochmals komplett.
Schon unterwegs bekamen wir viele neue Eindrücke. Wir fuhren durch Dörfer, sahen das alltägliche Leben, Menschen auf den Strassen und Frauen, die grosse Wasserkanister auf dem Kopf trugen. Auch unsere kleinen Stopps in lokalen Supermärkten gehörten dazu und waren immer wieder ein Erlebnis für sich.
Und dann erreichten wir den Malawisee.
Ich weiss gar nicht, wie ich diesen Ort beschreiben soll. Obwohl es ein See ist, fühlt es sich fast an wie am Meer. Man schaut hinaus auf diese unglaubliche Weite, und das Wasser scheint einfach kein Ende zu nehmen.
Von Senga Bay ging es mit einem kleinen Speedboot zu unserer Insel, wo wir unglaublich herzlich empfangen wurden. Unsere Unterkunft, die Blue Zebra Island Lodge, war ein kleines Paradies mitten im Malawisee. Wunderschöne Pflanzen, farbenfrohe Details, zahlreiche Vögel und gemütliche Zelte, die mit viel Liebe eingerichtet waren. Ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlte.
Und das Essen war einfach fantastisch! Wir wurden unglaublich verwöhnt und genossen es, nach den aufregenden Safaritagen alles etwas gemütlicher angehen zu lassen.
Die Tage verbrachten wir ganz entspannt und jeder ein bisschen auf seine Art. Während die einen mit dem Kajak unterwegs waren oder Sport machten, entdeckten andere die Vogelwelt oder genossen einfach den Pool. Zwischendurch kamen wir zusammen, spielten Spiele, genossen kühle Getränke und verbrachten gemütliche Abende miteinander. Und natürlich durfte auch hier der eine oder andere Insider nicht fehlen. ;-)
Besonders in Erinnerung bleiben mir die Sonnenuntergänge.
Wenn die Sonne knallrot am Horizont stand und sich langsam über dem Malawisee verabschiedete, war das einfach wunderschön.
Dann sassen wir dort, genossen die Aussicht und die gemeinsame Zeit, und ich dachte mir mehr als einmal, wie schön es doch ist, genau jetzt hier zu sein.
Malawi war für mich nicht einfach nur der entspannte Abschluss unserer Reise. Es war ein ganz eigener, wunderschöner Teil unseres Abenteuers.
Auch unsere letzte Unterkunft in Lilongwe war nochmals ein toller Abschluss, bevor es schliesslich zurück nach Hause ging.
Und obwohl ich mich auf mein eigenes Bett freute, hätte ich diese gemeinsame Zeit am liebsten noch etwas verlängert.
Eine erste Gruppenreise, die ich nicht vergessen werde
Und plötzlich war sie vorbei.
Meine allererste Gruppenreise mit Maisha Travel, auf die ich mich so lange gefreut und in die ich so viel Herzblut gesteckt hatte.
Wenn ich heute daran zurückdenke, sehe ich die Löwenbrüder vor mir, den Leoparden in der Dämmerung, die Elefanten bei unserem Camp und die wunderschönen Sonnenuntergänge am Malawisee.
Aber vor allem denke ich an die Menschen, mit denen ich all das erleben durfte.
An unsere gemeinsamen Morgen mit Kaffee, die Gespräche zwischen den Safaris, die Fotos, die wir uns gegenseitig zeigten, und an all die Insider, über die wir wahrscheinlich noch lange schmunzeln werden.
Ich hatte mich so sehr darauf gefreut, euch meine Begeisterung für Afrika näherzubringen. Und am Ende habt ihr diese Reise für mich selbst nochmals so viel schöner gemacht.
Dass wir auch nach unserer Rückkehr noch Fotos und Videos austauschen, miteinander in Kontakt bleiben und gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, bedeutet mir unglaublich viel.
Und eure lieben Worte nach der Reise haben mich wirklich berührt. Zu hören, dass ihr unsere gemeinsame Zeit genauso genossen habt wie ich, war für mich eines der schönsten Geschenke.
An meine allererste Maisha-Travel-Gruppe: Danke von ganzem Herzen.
Danke für euer Vertrauen, eure Herzlichkeit, euren Humor und all die wunderbaren Momente, die wir miteinander teilen durften.
Ich habe jeden Einzelnen von euch unglaublich fest ins Herz geschlossen und hätte mir für meine allererste Gruppenreise wirklich keine bessere Gruppe wünschen können.
Dass ausgerechnet eine Kollegin, die ich auf meiner allerersten Afrikareise in Namibia kennengelernt habe, bei diesem neuen Kapitel mit dabei war, macht die Geschichte für mich nochmals besonders.
Was damals mit einer Reise nach Namibia begonnen hat, ist inzwischen zu einem so wichtigen Teil meines Lebens geworden. Und diese erste Gruppenreise mit euch wird immer einen ganz besonderen Platz darin haben.
Auch wenn unser Abenteuer in Sambia und Malawi vorbei ist, bleiben all die Erinnerungen, Fotos, Geschichten und kleinen Momente, die man nicht planen kann.
Und wer weiss, vielleicht stehen wir irgendwann wieder gemeinsam irgendwo im afrikanischen Busch und entdecken einen Flamingo im Baum. ;-)
Danke für alles, ihr wart einfach grossartig! ❤️
With love, Jess
Maisha Travel by Jess



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